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Westfälische Friedensroute
Münster - Osnabrück
Tecklenburg - Roxel, 09.05.2026
...Kreis geschlossen...
Hildegard hatte trotz angeschlagenem Knie einigermaßen geschlafen und traute sich zu, die Tour zu Ende fahren.
Das Wetter besserte sich von Tag zu Tag. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ging es auf das letzte Teilstück der Friedensroute.
Zunächst ging es einige Kilometer bergab. Beim Wasserschloß Haus Marck erreichten wir wieder die ausgewiesene Strecke. Von nun an verlief der Weg durch das flache Münsterland. Er führte durch kleine Dörfer und Bauernschaften. Viele große, alte Höfe lagen am Radweg. Wir überquerten noch einmal den Dortmund-Ems-Kanal.
Nach etwa zwei Stunden gemütlicher Fahrt standen wir plötzlich am Flughafen Münster / Osnabrück. Das Fernweh hielt sich aber bei uns in Grenzen.
In Greven machten wir eine Eispause. Weiter ging es durch die Emsauen. Am Wegesrand befanden sich einige Kunstgegenstände. Heute waren viele Radfahrer und Spaziergänger unterwegs. Nach den vergangenen Regentagen waren alle froh, das schöne Frühlingswetter wieder draußen verbringen zu können.
Kurz vor Münster erreichten wir die Rieselfelder. Sie entstanden aus einer ehemaligen Verrieselungsfläche für Abwässer der Stadt Münster und sind jetzt ein europäisches Vogelschutzgebiet von ca. 4,3 km³. Wir sahen und hörten hunderte Wasservögel. Jetzt hätten wir ein Fernglas dabeihaben müssen, um die Tiere genauer zu sehen. Aber auch so war es ein tolles Schauspiel.
Danach erreichten wir zügig die Innenstadt von Münster und somit das Ende der westfälischen Friedensroute.
Menschenmassen und hunderte Fahrradfahrer wuselten auf den Straßen herum. Wir machten noch eine Pause am Erbdrostenhof, bevor es auf die letzten Kilometer zu unserem Hotel nach Roxel ging. Wir waren froh, als wir die quirlige Stadt hinter uns gelassen hatten und unser Tagesziel erreicht hatten.
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